Ausschreitungen

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Fußballfans randalieren auf Autobahnraststätte Kreis Ravensburg

Posted by admin on 30 Aug 2010 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Festnahmen, Informationen, Vereine

Fußballfans randalieren auf Autobahnraststätte Kreis Ravensburg

Rund 40 Fußballfans eines österreichischen Drittligaclubs haben am Samstagabend auf der Heimfahrt nach Salzburg an einer Autobahnraststätte in Altmannshofen randaliert und dabei die eingesetzten Polizeikräfte angegriffen und beleidigt. Drei Beamte wurden verletzt, einer davon schwer.

Bereits deutlich alkoholisiert waren die etwa 40 Anhänger eines Salzburger Fußballvereins, als sie gegen 20.30 Uhr mit einem Bus auf den Autobahnrastplatz in Altmannshofen eintrafen. Sie waren auf der Rückfahrt von Bregenz, wo ihre Mannschaft bei einem Auswärtsspiel eine deutliche Niederlage einstecken musste. Auf dem Rastplatz betraten die Fans ein Schnellrestaurant und benahmen sich äußerst provokativ und beschimpften die Angestellten. Im weiteren Verlauf warfen die Alkoholisierten mit Gegenständen um sich und beleidigten das Personal. Sie wurden deshalb aus den Gasträumen verwiesen. Im Außenbereich schlugen die Fußballanhänger mit Fäusten gegen die Verglasung, beschmierten die Fenster mit Flüssigkeiten und schlugen mit einem Stuhl an eine Scheibe. Einzelne versuchten über den Drive-In-Schalter wieder in das Lokal zu gelangen.

Die alarmierte Polizei Leutkirch rückte mit insgesamt drei Streifenwagen, sechs Beamten und einem Polizeihund an. Die erste Streifenbesatzung vor Ort wurde sofort von einem 26-jährigen Mann angegangen. Mit erhobenem Stuhl ging er in drohender Haltung auf die eingesetzten Polizisten zu. Der Angreifer wurde festgenommen und wehrte sich hierbei erheblich. Ein Beamter wurde durch Tritte und Schläge schwer verletzt und ist bis auf weiteres dienstunfähig. Zwei Beamte erlitten leichtere Verletzungen.

Die übrigen Fußballfans solidarisierten sich mit dem Festgenommenen und wurden zunehmend aggressiv. Nur mit Mühe konnten sie mit Unterstützung eines Polizeihundes und unter Androhung von unmittelbarem Zwang zur Rückkehr in den Reisebus bewegt werden.

Der 26-jährige Festgenommene wurde zur Blutentnahme in ein Krankenhaus und anschließend in eine Arrestzelle beim Polizeirevier Leutkirch gebracht. Auch hierbei kam es zu neuerlichen Widerstandshandlungen und Beleidigungen. Nach seiner Ausnüchterung wurde der 26-jährige Österreicher auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Sonntag wieder auf freien Fuß gesetzt. Er musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.
Quelle:Sport-News.ws

Ausschreitungen nach dem Wacker-Spiel

Posted by admin on 19 Jul 2010 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Informationen, Rapid Wien, Vereine, Wacker Innsbruck

Ausschreitungen nach dem Wacker-Spiel

Der FC Wacker Innsbruck hat Rapid Wien im Tivoli-Stadion mit 4:0 abgefertigt. Nach dem Spiel kam es nach Provokationen durch sogenannte Innsbrucker Fans zu Ausschreitungen, bei denen auch Polizisten verletzt wurden.

Mehr als 13.000 Zuschauer waren beim Bundesliga-Match Wacker gegen Rapid dabei und erlebten den 4:0 Sieg der Innsbrucker bei ihrer Rückkehr in die höchste Spielklasse. Für negativen Beigeschmack sorgte dann ein Kern von Unverbesserlichen nach der Partie. Noch im Stadionbereich provozierten Innsbrucker Anhänger die wartenden Schlachtenbummler aus Wien. Daraufhin stürmten rund hundert Wiener Fans in Richtung Wacker-Anhang.

Die Polizei musste mit aller Vehemenz gegen die Ausschreitungen vorgehen. Auch Diensthunde und Pfefferspray kamen zum Einsatz. Zwei Beamte wurden allerdings durch aggressive Fans verletzt, auch zwei Polizeihunde wurden angegriffen. Das Rote Kreuz musste insgesamt vier Personen versorgen. Erst nach einer Stunde hatte die Polizei die Situation wieder unter Kontrolle.

Vier Innsbrucker Fans wurden vorübergehend festgenommen. Gegen die Angreifer, die auf die Polizisten losgingen, laufen unter anderem Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung.

http://tirol.orf.at/stories/457022/

Schlägerei zwischen Fangruppen

Posted by admin on 28 Mrz 2010 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Informationen, Rapid Wien, Sturm Graz, Ultras, Vereine

Ein zufälliges Treffen von zwei Bussen auf einem Autobahnparkplatz in Neumarkt in der Steiermark führte am Samstag zu einer Schlägerei zwischen Fans von Rapid und Sturm Graz.

Nach Angaben der Polizei wurde mindestens eine Person verletzt, zudem wurden Fahnen und Transparente der “Blackies” gestohlen.

Die Sturm-Fans waren auf dem Weg nach Kapfenberg, die Rapid-Anhänger nach Klagenfurt. Bei der Heimreise wurde der Bus der Hütteldorfer gestoppt und die Identitäten der Insassen aufgenommen.

UEFA bestraft Austria Wien mit zwei Geisterspielen

Posted by admin on 18 Feb 2010 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Austria Wien, Europa League, Fans/Zuschauer, Geldstrafen, Informationen, Uefa, Vereine

FK Austria Wien muss wegen der Zuschauerausschreitungen im Europa-League-Heimspiel Anfang Dezember gegen Athletic Bilbao (0:3) zumindest ein Europacup-Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Das geht aus einem ersten Teilurteil hervor, das der europäische Verband UEFA den Wienern am Donnerstag zugestellt hat.

Ein weiteres “Geisterspiel” wurde der Austria, die zudem 20.000 Euro Strafe zahlen muss, vorerst auf zwei Jahre bedingt nachgesehen. Die UEFA hatte die Vorfälle beim Duell mit den Basken in verschiedenen Anzeigen aufgearbeitet. Daher sprachen die Wiener auch von einem Teilurteil, es könnten sogar noch weitere Strafen folgen. Beim Stand von 2:0 waren am 3. Dezember mehrere Austria-Fans aufs Feld gestürmt. Die Begegnung musste daraufhin für mehr als 20 Minuten unterbrochen werden. Zudem hatten die Anhänger bengalische Feuer gezündet und Gegenstände auf den Platz geworfen.

Die Austria will am Freitag prüfen, für welche der separat behandelten Agenden die erste Strafe zu verstehen ist. Erst danach soll über eine mögliche Berufung entschieden werden.

Randale nach LASK-Match gegen Rapid

Posted by admin on 14 Feb 2010 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Fans/Zuschauer, Festnahmen, Informationen, LASK Linz, Rapid Wien, Vereine

Nach dem Fußball-Bundesliga-Spiel zwischen dem LASK und Rapid (4:2) am Freitagabend im Linzer Stadion kam es einige Stunden später in der Linzer Altstadt zu mehreren Schlägereien. Wie die Polizei berichtete, schlug ein LASK-Fan mit einer Bierflasche auf einen Rapid-Anhänger ein und verletzte ihn schwer. Es kam zu insgesamt zwei Festnahmen.

Gegen 3.30 Uhr in der Früh kam es zu der folgenschweren Begegnung der Fans. Der LASK-Anhänger stürzte sich mit einer Bierflasche bewaffnet auf seinen Rivalen und fügte ihm so schwere Verletzungen zu, dass dieser ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Schläger wurde festgenommen.

Auch ein zweiter Fan wurde in der Nacht auf Samstag festgenommen. Der 22-Jährige aus Amstetten schlug einen 16-jährigen Jugendlichen krankenhausreif. Als die Polizisten den Niederösterreicher festnehmen wollte, ging er auch noch auf die Beamten los. Er wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen

Gewalttätigen Rapidfans blüht “Monsterprozess”

Posted by admin on 08 Jan 2010 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Fans/Zuschauer, Hooligans, Informationen, Rapid Wien, Ultras

Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen im Mai 2009 wird die Staatsanwaltschaft gegen 93 Rapid-Fans Ende Jänner Anklage erheben. Nach einem Match fuhren zahlreiche Rapid-Anhänger zum Westbahnhof, um von einem Austria-Auswärtsspiel in Linz heimkehrende Fans “abzuholen”. Die Verhandlung wird vermutlich nicht im Wiener Straflandesgericht stattfinden – selbst der Große Schwurgerichtssaal bietet nicht genügend Platz für die große Menge an Angeklagten.

Landfriedensbruch, schwere Körperverletzung, schwere Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt zählen zu den Anklagepunkten. Als Verhandlungsort für den “Monsterprozess” würde sich das Austria Center anbieten: Bereits 2007 hatte dort der Prozess um die AMIS-Anlagebetrügereien stattgefunden.

Täter von Überwachungskamera gefilmt
Im Mai 2009 konnte die Polizei Tumulte zwischen den rivalisierenden Fangruppen verhindern, indem Beamte den Bahnsteig am Westbahnhof abschirmten. Zahlreiche Rapid-Fans gingen daraufhin auf die Einsatzkräfte los. Die Randalierer wurden von den Überwachungskameras gefilmt. Anhand dieser Aufnahmen konnten die Ermittler insgesamt 165 Gewalttäter ausmachen – 93 Verdächtige konnten namentlich ausgeforscht werden.

Die Randalierer wurden bereits von den Sicherheitsbehörden mit den Vorwürfen konfrontiert. Rund ein Drittel der Verdächtigen soll zum “harten Kern” organisierter Fan-Gruppen zählen und sich bei den Ausschreitungen besonders hervorgetan haben. Der Abschlussbericht des Landeskriminalamts liegt seit einigen Wochen bei der Staatsanwaltschaft, wo sich Staatsanwalt Thomas Vecsey nun durch 20 Aktenbände mit ihren Einvernahmen und sonstigen Beweisergebnissen wühlt.
Krone.at

Verfahren gegen 93 Rapid-Rowdys

Posted by admin on 17 Dez 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Fans/Zuschauer, Festnahmen, Hooligans, Informationen, Rapid Wien

Der radaufreudige harte Kern des Rapid-Anhangs könnte eine Vielzahl künftiger Spiele geschlossen versäumen. Haftbedingt, läuft doch gegen gleich 93 Rowdys ein monströses Strafverfahren.

Der Fall war Chefsache: Polizeipräsident Gerhard Pürstl hat die Ermittlungen persönlich angeordnet. “Wenn einige wenige das Gros der anständigen Fans terrorisieren, dann ist Schluss mit lustig”, so Pürstl zum KURIER. Man hätte schon früher ein- und durchgreifen müssen, bekritteln mit der Szene befasste Beamte. Endgültig zum Überlaufen kam das Fass dann aber am 21. Mai.
Rückblick

Rapid spielte daheim, Erzrivale Austria in Linz. Polizisten fiel auf, dass sich großteils amtsbekannte grün-weiße Rädelsführer nach dem Match im “Rapid-Dorf” unüblich benahmen: Es wurde nicht gegrölt und auch nicht gesoffen, vielmehr verhielten sich die Capos konspirativ, einige hatten Masken eingesteckt. Der Reihe nach verschwanden sie von der Bildfläche, um sich draußen zu formieren – und zum Westbahnhof zu ziehen, den verhassten Austria-Anhang “abholen”, wie es “erlebnisorientierte Fans”, so der Szene-Jargon, nannten.

Die Polizei ging mit einem viel zu kleinen Aufgebot am Bahnsteig in Stellung und sah sich dort noch nie dagewesenen Aggressionen ausgesetzt: Die Horde kam mit Kampfgeschrei über die Stiegen gestürmt, die Ordnungshüter wurden im Kung-Fu-Stil angesprungen und mit allem beworfen, was zu greifen war. “Das waren Szenen, die man nicht vergisst”, erinnert sich ein WEGA-Mann, der einiges gewöhnt ist.
Der Spuk war so schnell vorbei, wie er begonnen hatte. Fazit: sechs verletzte Polizisten, vier Festnahmen.

Doch dieses Mal ging man nicht zur Tagesordnung über und beließ es auch nicht bei den sonst üblichen Anzeigen gegen unbekannte Täter. Präsident Pürstl beauftragte das Landeskriminalamt (LKA), die Attacke “ausführlich zu untersuchen”. Grunddelikt: Landfriedensbruch in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung, schwerer Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Jetzt ist die Abschlussanzeige des LKA bei Staatsanwalt Thomas Vecsey eingelangt, 15 Aktenordner inklusive. Darin penibel aufgelistet:
Gezählte 165 an den wüsten Szenen beteiligte Rowdys, 93 davon identifiziert. Das war vor allem möglich, weil zufällig am Tag vor der Prügelei Kameras in der Bahnhofshalle installiert worden waren. Die haben zwar nicht den Überfall gefilmt, wohl aber Anmarsch und Rückzug der Randalierer. Videoauswertung, monatelange Ermittlungen und zahllose Verhöre führten schließlich zum Ziel.

Das Verfahren ” gegen Oliver P. und andere ” sprengt nun alle bisherigen Dimensionen . Kommt es zu einem Prozess gegen die bislang bekannten Beschuldigten, der große Schwurgerichtssaal würde nicht ausreichen. “Vielleicht machen wir die Westkurve zur Anklagebank”, ätzt ein Justiz-Insider. Die Anmietung eines geeigneten Ausweichquartiers wird bereits ernsthaft überlegt, infrage käme etwa das Austria-Center. Und bei der Polizei rechnet man damit, bei der Verhandlung Sicherheitsvorkehrungen wie bei einem Hochrisikospiel treffen zu müssen.

Landfriedensbruch: Zwei oder sogar drei Jahre Haft
Der 20. Abschnitt des Strafgesetzbuches (StGB) befasst sich mit ” Strafbaren Handlungen gegen den öffentlichen Frieden “.
Paragraf 274 StGB definiert den “Landfriedensbruch”: “Wer wissentlich an einer Zusammenrottung einer Menschenmenge teilnimmt, die darauf abzielt, dass unter ihrem Einfluss ein Mord, ein Totschlag, eine Körperverletzung oder eine schwere Sachbeschädigung begangen werde, ist, wenn es zu einer solchen Gewalttat gekommen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen”.

Absatz 2 der Bestimmung wirkt sozusagen strafverschärfend: “Wer an der Zusammenrottung führend teilnimmt oder als Teilnehmer eine der angeführten strafbaren Handlungen ausführt oder zu ihrer Ausführung beigetragen hat, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.” Die Rechtsprechung sieht üblicherweise vor, dass an der “Zusammenrottung” mehr als 100 Personen beteiligt sein müssen.
Quelle:Kurier.at

Austria Wien droht eine harte Strafe!

Posted by admin on 04 Dez 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Austria Wien, Europa League, Fans/Zuschauer, Informationen, Ultras, Vereine

Nach den Ausschreitungen von Austria- Wien-Fans beim Spiel gegen Athletic Bilbao in der Europa League drohen dem Verein jetzt Konsequenzen. Da Austria- Hooligans schon in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind, könnten die möglichen Strafen durch die UEFA von einer Sperre des Wiener Franz-Horr-Stadions über Spiele vor leeren Rängen bis hin zu einer Geldbuße von bis zu 200.000 Euro reichen. Die Partie musste am Donnerstag unterbrochen werden, nachdem beim Stand von 0:2 und einigen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen Austria-Anhänger das Spielfeld gestürmt hatten.

Europa League:Wiener Anhänger stürmen Platz!

Posted by admin on 03 Dez 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Austria Wien, Europa League, Fans/Zuschauer, Informationen, Vereine

Die Europa-League-Begegnung zwischen Austria Wien und Athletic Bilbao (0:3) ist von Zuschauerausschreitungen überschattet worden. Anhänger der Austria hatten in der 62. Minute den Platz gestürmt und eine rund 25-minütige Spielunterbrechung provoziert. Nachdem das Spielfeld wieder geräumt war, wurde die Partie aber noch beendet.

Bereits in der fünften Minute war das Spiel schon einmal unterbrochen, nachdem Wiener Fans Feuerwerkskörper gezündet hatten.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 171 Rapid-Fans

Posted by admin on 22 Nov 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Informationen, Rapid Wien, Ultras

In Wien könnte ein bisher noch nie dagewesener Prozess gegen Fußballfans über die Bühne gehen. Im Fokus: 171 Rapid-Anhänger, darunter der Capo der Ultras. Zu Unrecht, sagt Rapid-Stimme Andy Marek.

Ein Vorfall aus dem vergangenen Mai könnte für viele Rapid-Fans nun ein unschönes Nachspiel haben. Nachdem sich in der Nacht von 21. auf 22. Mai angeblich 171 Rapid-Anhänger, die auf Überwachungsvideos zu sehen sein sollen, auf dem Wiener Westbahnhof mit Fans der Austria matchen wollten , ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen Landfriedensbruchs.

Wer wegen Landfriedensbruchs verurteilt wird, kann mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren belangt werden. Je nachdem, ob es beispielsweise zu Körperverletzung oder Sachbeschädigungen gekommen ist.
“Tumultartige Angriffe”

Die Presse am Sonntag zitiert Michaela Schnell, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien. Es müsse zunächst geklärt werden, “wer hängen bleibt.” Sprich: gegen wen nun tatsächlich Anklage erhoben wird. Sollte es tatsächlich alle 171 Fans treffen, würde sogar der Große Schwurgerichtssaal im Wiener Straflandesgericht zu klein werden.

“Im Zuge dieser tumultartigen Angriffe gegen die Exekutive wurden vier Angehörige der Wega sowie zwei Angehörige von Bezirksabteilungen am Körper verletzt”, heißt es in einem “Anlassbericht” aus dem Monat Juli über die Vorfälle am Westbahnhof.
Sachschaden: rund 6000 Euro

“Außerdem kam es zu mehreren Sachbeschädigungen im Bahnhofsbereich mit einem derzeit bekannten Sachschaden in der Gesamthöhe von mindestens 6000 Euro. Geschädigter ist die ÖBB.”

Die Auseinandersetzungen fanden in weiterer Folge in der Mariahilfer Straße sowie in der Gumpendorfer Straße ihre Fortsetzungen. Vier Personen wurden damals festgenommen. Ein 44-jähriger Rapid-Fan wurde zu einem Jahr Haft (sechs Wochen unbedingt) verurteilt.
Ultrà-Capo im Visier der Justiz – zu Recht?

Im Fokus der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft steht der Capo des Fanklubs Ultras Rapid. Sollte der 27-Jährige verurteilt werden, könnte eine alte, bedingte Haftstrafe in eine unbedingte verwandelt werden.

In der Presse sagt Rapids Klubservice-Leiter Andreas Marek: “Laut Polizeibestätigung war er in keinen Raufhandel involviert. Ich bin nicht am Bahnhof mit dabei gewesen. Aber alle unsere Informationen belegen, dass auch hier das Motto ‘Mitgehangen, mitgefangen’ zur Anwendung kommen soll. [...] Man muss auch wissen, wie viel Gutes, Wichtiges er für den Verein macht. Wir wissen das. [...] Und wir werden intensiv mithelfen, diese Sache ins richtige Licht zu rücken.”
Marek: “Setze mich für Bauernopfer ein”

Für Marek steht fest: nicht alle 171 Fans sind schuldig. “Wenn einer etwas angestellt hat, soll er die Konsequenzen tragen. [...] Und für die vielen Fans, die hier zum Bauernopfer wurden, für die setze ich mich ein. Denen vermittle ich zum Beispiel juristische Beratung.”

Wie viele Anhänger nun tatsächlich Rechtshilfe in Anspruch nehmen müssen, entscheiden die nächsten Wochen. Dann soll der polizeiliche Abschlussbericht fertiggestellt sein.

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